Wirtschaft - Für Jugendliche verständlich gemacht

von Barbara Stockmeier, Zeitschrift „Sozialimpulse“, September 2016

 

Der freie Journalist und Schriftsteller Peter Krause stellt mit seinem Lernbuch und einem weiteren Buch mit ergänzenden Unterrichtsmaterialien allen Lehrerinnen und Lehrern, die mit ihren Jugendlichen das Thema „Wirtschaft“ vielseitig beleuchten möchten, ein äußerst differenziertes, fundiertes und hilfreiches Handwerkszeug für den Unterricht zur Verfügung.

 

Die Neugier vieler Jugendlicher, das weite Feld der Wirtschaft besser zu verstehen, ist unübersehbar. Möchten auch Sie sich mit Ihren Jugendlichen dem Thema nähern und es aus den verschiedensten Perspektiven praxisnah beleuchten? Mit den Büchern von Peter Krause wird es Ihnen sicher gelingen, für Ihre Schülerinnen und Schüler das Thema Wirtschaft erfahrbar zu machen und es praxisnah in deren lebensweltlichen Kontext zu setzen. Dabei legt der Autor besonderen Wert darauf, wirtschaftliches Handeln als wunderbare Möglichkeit aktiven, dem Leben dienlichen Weltgestaltens zu verstehen und entlarvt in seinen Ausführungen die einseitige Kombination von Wirtschaft und Geld.

 

Die Bücher bieten einen reflektierten Fundus an fachlichen Ausführungen, Übungsaufgaben und Fallbeispielen, mit denen sich die Jugendlichen ein solides Grundlagenwissen erarbeiten können. Für die Jugendlichen oftmals noch diffuse Begriffe wie Geld, Kapital, Zins, strategischer Konsum, Social Banking, Wirtschaftseinheit oder Haushalt gewinnen in den Kapiteln des Lernbuchs schnell an deutlicher Kontur. In den Fallbeispielen setzen sich die Jugendlichen u.a. mit Investitionsvorhaben, Anlagestrategien und Marketingmaßnahmen auseinander und erwerben Grundkenntnisse von Buchhaltung und Kostenrechnung. Sie erproben die Theorie unmittelbar in der Analyse und kritischen Betrachtung realweltlicher Fallbeispiele, die in den Unterrichtsmaterialien zu finden sind: Eine Fastfood-Kette, die Bioprodukte ins Sortiment aufnehmen möchte oder ein bürgerschaftlich betriebener Stadtteilladen der sein Überleben durch die Einführung einer Komplementärwährung sichern will.

 

Das Lernbuch sowie die ergänzenden Unterrichtsmaterialien sind eine wunderbare Grundlage und Ergänzung für Ihre nächste Unterrichtseinheit, in der das Thema Wirtschaft eine Rolle spielen wird.

ISBN: 978-3-935679-78-7

Format/Einband: A5/kartoniert

Umfang: 304 Seiten

Preis: 25,-- Euro



 

 

   

Sterben und Tod

von Thomas Schallmann, Zeitschrift „OYA“, Februar 2016

Der Autor spannt einen weiten Bogen von der Geburt über das gesamte Leben hin bis zum Sterben des Körpers und darüber hinaus. Er lädt dazu ein, den Blick auf die »Tiefendimension des Erdenabschieds zu verfeinern und die Qualität und Schönheit des Lebens darin zu entdecken«.

Dabei steht zunächst der Prozess des Sterbens in seiner ganzen Komplexität – vom Abschiednehmen bis zu den verschiedenen Phasen am Ende des körperlichen Lebens – im Mittelpunkt. Traditionen sowie die derzeit gängige Praxis von Sterbebegleitung, Bestattung und Trauerarbeit werden kritisch beleuchtet und andere Wege vorgestellt. Ein weiteres Kapitel widmet sich den Fragen, die sich angesichts der hochentwickelten Intensivmedizin stellen – Fragen zu lebensverlängernden Maßnahmen oder zum Spannungsfeld zwischen Hirntod und klinischem Tod im Zusammenhang mit Organspenden. Auch auf die noch immer aktuelle Diskussion um Sterbe- und Suizidhilfe sowie über den Umgang verschiedener Länder damit geht Peter Krause ein. Schließlich wagt er auch einen Blick hinter die Kulissen und entwirft das Bild eines Wegs der Seele im Jenseits.

 

 

ISBN 978-3-7375-2621-0

epubli-Verlag

Format/Einband: A5/kartoniert

Umfang: 160 Seiten

16,80 Euro

 

Menschen zu verkaufen 

von Manuela Pusker, Zeitschrift „Oya“ Juli 2013

 

Peter Krause hat umfassend recherchiert. So tun sich hier menschliche Abgründe auf, die einerseits durch ihre Qualität, andererseits – und das ist das wahrlich Entsetzliche – durch ihre Häufigkeit erschrecken.

In »Ware Mensch« liest man über Kinderarbeit, Kinder als Pharmasklaven, Organhandel, Kindersoldaten, Zwangsprostitution und rituelle sexuelle Gewalt.

Es kommt beim Lesen zur Betroffenheit hinzu, dass einem bewusst wird: Wir alle sind an diesen Zuständen zumindest teilweise beteiligt.

Was nach der Lektüre bleibt, ist die Gewissheit, dass wir so nicht weitermachen können. Es muss ein Bewusstsein für den Missstand geschaffen werden, dass Menschen zu rechtlosen, rein ökonomischen Objekten gemacht werden. Kapitalismus extrem. Allerdings bleibt auch Ohnmacht, Bereichen gegenüber, die wir mit Menschenverstand denkend kaum erfassen können. 

Dieses Buch ist keine leichte Kost aber absolut lesenswert.

 

 

Aufklärung für den Zauberlehrling
von Maja Rehbein, Zeitschrift „Erziehungskunst“, Juli 2013


Goethes Gedicht vom Zauberlehrling, der den Kräften, die er entfesselte, nicht gewachsen war, trifft auf uns alle zu. Doch wir ahnen das nur ansatzweise! Das Buch »Ware Mensch« trägt zur Klärung bei. Es gliedert sich in vier große Teile. Der erste schildert Fakten zur Ausgangslage, dem »noch relativ unbeschwerten Leben und seinen Gefährdungen«. Der Teil »Verkettet und getrieben« berührt das Problem der rasanten wissenschaftlich-technischen Entwicklung, mit der Ethik und Moral nicht Schritt halten. Die Hälfte der Weltbevölkerung lebt in bitterster Armut, da in der globalisierten Handelswelt die Löhne möglichst niedrig gehalten werden. Die Zinswirtschaft bringt besonders viel Unglück. Zudem neigt die Technik dazu, sich selbstständig zu machen, wie der Besen im »Zauberlehrling«. Das ist an der fulminanten Entwicklung der Gentechnik erfahrbar. –

Muss sich der Mensch an die Technik anpassen? Im dritten – erschütternden – Teil geht der Autor auf Menschenhandel, Pharmasklaven und die Vermarktung des Körpers ein. Wie können wir einen Wandel bewirken? Das Wichtigste ist, sich den Zustand der Welt bewusst zu machen. Die ausschließlich materielle Sichtweise muss überwunden werden. Drei Menschen werden im letzten Teil vorgestellt: Johan Galtung ist optimistisch, »dass gute Ideen gute Kräfte in Bewegung setzen«. Heidemarie Schwermer lebt fast ohne Geld! Hier wird besonders deutlich, wie ein erster Schritt schon viel bewirken kann. Der Mediengestalter Jan Temmel rückt die Wirkung der Natur auf den Menschen in den Blickpunkt. Das Buch ist jedem zu empfehlen, der sich über die globale Lage orientieren will. Es ist Anklage und Augenöffner zugleich.

 

 

Bericht: Vortrag zum Buch „Ware Mensch – In den Ketten des Geldes“

 

Das Thema ist fürchterlich

 

Es war wahrlich kein Vortrag für Zartbesaitete: In der Windrather Talschule referierte der Herdecker Peter Krause über die „Ware Mensch“. Dass es kein leichtes Thema wird, damit hatte wohl jeder der Anwesenden gerechnet. Das es aber so schwer werden sollte, war aus der Einladung zum Vortrag „Ware Mensch“ von und mit Peter Krause nicht herauszulesen.

 

Die rasanten Finanzmärkte kamen gleich neben Menschenhandel und Prostitution, Deep- und Darkweb, Fracking, Genmanipulation. Jeder Begriff stand für eine andere, von Menschen verursachte Gräueltat. Krause zeigte in Ansätzen die Zusammenhänge zwischen den komplexen Systemen dieser Welt, in denen Organ- gleich neben Waffenhandel stehe. Systeme, die auch vor Deutschland keinen Halt machten. Allein 750 Menschenhändler habe man im vergangenen Jahr in Deutschland „hochgenommen“. „In Deutschland“, betont Krause. Skandale wie Amazon, Ikea, die aktuellen Fleischskandale, das alles passiere nicht irgendwo und weit weg. Ein marodes Gesundheitssystem, bestechliche Ärzte, Wegwerf- und „Geiz-ist-Geil“-Mentalitäten bestimmen die Gesellschaft. Die Vermarktung von Leichenteilen, Zwangsprostituierten, Kindersoldaten, der engagierte Redner präsentiert Zahlen und Fakten.

 

In der Pause ist es still. Sichtbar arbeitet das Gehörte bei den Besuchern. Die Essenerin Alyssa ist erschüttert, schüttelt den Kopf. „Er sagt, wir machen alles mit, weil wir uns nicht informieren, wie wenig wir wissen.“ Viele würden sehr viel mehr wahrnehmen, das Verhalten jedoch nicht anpassen. Erste Diskussionen entwickeln sich, die nach der Pause im großen Kreis weitergehen.

 

Zaghaft wird der Mensch wieder als kreatives, denkendes Wesen erarbeitet. „Nachhaltigkeit und Menschenrechte stehen miteinander im Zusammenhang“, so Peter Krause und erläutert weitere Erkenntnisse der Menschheit. Man habe noch nie so viel gewusst. Gleichzeitig habe es noch nie so viel Gewalt und Ungerechtigkeit gegeben. Geld und Macht stehen dem klar gegenüber. Die Teilnehmer, zum Teil sehr jung, sitzen im Kreis. Ein Schüler fragt nach Lösungen, angesichts dieses „Haufens von Problemen“. Vieles könne man nicht ändern, aber das eigene Verhalten. Man könne das „Gewissen beruhigen“, auch das trage zu einer besseren Welt bei. „Wir sollten aufhören gering zu schätzen, wenn jemand nur ein wenig dagegen tut. Und sei es nur, dass du die Milch regional einkaufst“.

 

(Geschrieben von Editha Roetger in: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 28.02.2013)

 

Peter Krause

Ware Mensch – In den Ketten des Geldes“

Flensburger Hefte Nr. 119

DIN A 5

Softcover

192 Seiten

ISBN: 978-3-935679-81-7

16,00 Euro

 

Rezension zu „Pflege ist Kunst“

von „Pflegedienst24“, Februar 2013:

 

Pflege ist ein Teil in unser aller Leben. Sie begleitet uns das ganze Leben und betrifft darum nicht nur diejenigen, die einer zeitweisen oder dauernden Hilfe bedürfen. In diesem Buch von Peter Krause wird beschrieben, wie man Gesundheits- und Krankenpflege verstehen kann, wenn man den ganzen Menschen meint, nicht nur seine Erkrankung.

 

Sie erfahren, wie sich das Berufsbild der Gesundheits- und Krankenpflege historisch entwickelt hat. Den Schwerpunkt bildet die ambulante Pflege, die Ihnen anhand eines Pflegedienstes im nordrhein-westfälischen Castrop-Rauxel vorgestellt wird. Porträts von Pflegenden und Gepflegten vermitteln einen Eindruck von dem, worauf es bei einer guten Pflege besonders ankommt: Die von Empathie getragene Begegnung von Menschen.

 

Kommentar zum Buch „Pflege ist Kunst“

von Frank Schwabe, MdB:

 

Dieses Buch widmet sich der ambulanten Gesundheits- und Krankenpflege, von ihrer Entwicklungsgeschichte bis in die Gegenwart. Es bietet Einblicke in ein Pflegeunternehmen in meinem Wahlkreis. Es widmet sich insbesondere aber auch jenen, die im Mittelpunkt der Pflege stehen - den Menschen die pflegen und gepflegt werden. Es ist ganz ausdrücklich eine gute Idee sich den Fragen der Pflege am Beispiel des Unternehmens „Ambulante Pflege Sprave“ umfassend zu widmen.

 

Peter Krause

Pflege ist Kunst“

DIN A 5

Softcover

196 Seiten

ISBN: 978-3-8442-2349-1

21,20 Euro

 

Rezension zu „Organspende – Ja und nein“

von Maja Rehbein, Zeitschrift „Info 3“, September 2012:

 

An der Uferlinie
Eine umfassende Übersicht zum Thema Organspende


Dem Meer Land abgewinnen, um die Uferlinie immer weiter nach draußen zu verschieben: Sinnbild auch für das Ziel der Ärzte und aller Beteiligten, das Dasein schwerkranker Menschen lebenswerter zu machen.


Durch neue gesetzgeberische Vorgaben und medizinische Skandale sind Organspende und Transplantationsmedizin gerade jetzt wieder aktuell. In diesem Buch geht es um historische, juristische und ökonomische Aspekte des Themas.

 

Die Transplantationsmedizin führt uns an eine Stelle, wo wir dem Gedanken, dass unser Leben auf der Erde endlich ist, nicht mehr ausweichen können. Jeder Mensch muss urteilsfähig werden! So geht es letztlich um ein Menschenbild, das es ermöglicht, sich in Freiheit zu entscheiden. Dieses Buch ist dafür eine gute Grundlage. Wer sollte es lesen? – Eigentlich jeder!

 

Peter Krause

Organspende – Ja und nein“

Flensburger Hefte Nr. 115

DIN A 5

Softcover

214 Seiten

ISBN: 978-3-935679-72-5

17,00 Euro

 

Rezension zu „Mehr als Geld – Wirtschaft gestalten“

von Irmgard Wutte, Zeitschrift „Erziehungskunst 7/8, 2011“:

 

Wussten Sie, dass in Deutschland eine Frau bereits seit fünfzehn Jahren glücklich und auskömmlich ohne Geld lebt? Ich las erstmals von ihr in dem neuen Flensburger Heft: »Mehr als Geld – Wirtschaft gestalten« von Peter Krause. Erst als befristetes Experiment gedacht, hat Heidemarie Schwermer dadurch einen neuen Lebensstil gefunden, der auf Vertrauen ins Leben und auf gewonnener innerer Freiheit beruht.

 

Schwermers Interview ist eines von zehn, mit denen Peter Krause alternative Lebensentwürfe vorstellt. Sein Buch will dem Leser die Augen öffnen für ein umfassenderes Verständnis von Wirtschaft und ihm Möglichkeiten zeigen, andere Wege zu gehen, einen Anfang zu machen in der eigenen Umgebung und beim eigenen Verhalten.

 

 

Rezension zu „Mehr als Geld – Wirtschaft gestalten“

von Bernhard Steiner, Zeitschrift „Goethemanum 38/2011“:

 

Die Sehnsucht nach anderen Lebensformen ist groß. Die Sammlung von Interviews des Autors Peter Krause möchte Alternativen aufzeigen, insbesondere in einem Sektor, in dem gegenwärtig besonders viel schiefläuft: dem des Geldes. Wie kommen wir zu einem anderen Umgang mit Geld? Was müssen wir tun, um unser Leben ökologisch sinnvoll zu gestalten? Rund um diese Fragen hat Krause Gespräche mit elf Menschen geführt, die sich zu dem Themenumkreis äußern. … Das Buch bietet somit insbesondere jenen Anregungen, die sich bei der Suche nach neuen Lebensformen erst einmal etwas orientierten möchten. Es gelingt dem Autor, Mut zu machen, einmal Neues zu probieren, nach dem Motto: Auch wenn Geld die Welt regiert – es gibt mehr als Geld.

 

Peter Krause

Mehr als Geld - Wirtschaft gestalten“

Flensburger Hefte Nr. 111

DIN A 5

Softcover

224 Seiten

ISBN: 978-3-935679-62-6

16,00 Euro

 

Rezension zu „Feuer in Tschernobyl“

von Kerstin Heinsch, „ekz-Informationsdienst“, 22/1994:

 

Der Autor schildert seine Erlebnisse in der Ukraine, 7 Jahre nach dem Super-GAU. Als Teilnehmer einer ungewöhnlichen Hilfsaktion deutscher Jugendlicher, einem Baucamp zur Herstellung eines Sanatoriums für die Kinder von Tschernobyl, lernte er Land und Leute kennen. Durch die Einbeziehung von Sehenswürdigkeiten des Landes, durch interessante Interviews und Fotografien sowie anderes journalistisches Material entsteht ein anschauliches Bild der heutigen Ukraine. Beschreibt gegenüber dem vorhandenen dokumentarischen Material von G. Medwedew und J. Stscherbak über die Katastrophe "das gewöhnliche Leben" nach dem Super-GAU.

 

Rezension zu „Feuer in Tschernobyl“

in der Zeitschrift „der wecker“, Nr.11 - Februar-April 1997


Der Autor versucht, dem Leser einen Eindruck vom Leben in der Ukraine nach dem SuperGAU in Tschernobyl zu vermitteln. Eindrucksvoll berichtet er über die Situation besonders schwer betroffener Menschen und spricht dabei Aspekte an, die selten in der Presse erscheinen und welche Touristen normalerweise verborgen bleiben.

 

Peter Krause

Feuer in Tschernobyl“

DIN A 5

Softcover

168 Seiten

ISBN: 978-3-926841-58-2

15,00 Euro