Anthroposophen und der "Kreuzberg Blues" (Rezension)

 

Ein Krimi-Bestseller sorgt für Aufruhr

 

Im neuen Krimi 1 des Erfolgsautors Wolfgang Schorlau geht es in bekannter Manier um gesellschaftliche und politische Missstände. Diesmal sind es die kriminellen Machenschaften der Immobilienspekulanten, die ausgesprochen gut recherchiert den Plot bestimmen. Durch Investition in Betongold zu Macht und Reichtum aufgestiegene Mittelständler und ein multinational agierender Konzern treiben ihre Gewinne mit widerlichen Attacken immer höher. Mieter organisieren sich, leisten erbitterten Widerstand, und die Politik versucht sich unbeholfen an der Begrenzung des Schadens. Der Privatermittler Georg Dengler bringt schließlich Licht ins Dunkel und klärt die Verbrechen auf.

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Das Ganze wirkt im Teil

Wenn aus heutiger Sicht gesagt werden kann, dass sich vom Beginn des 19. Jahrhunderts an eine Naturwissenschaft entwickelte, die, von einem mechanistischen Weltbild getragen, zuerst an einer analysierenden Erforschung von Details interessiert ist, gilt es als ebenso bedeutend, dass davor noch eine Methode von Weltbetrachtung und -erforschung vertreten wurde, die vor allem durch ein holistisches Verständnis geprägt war.

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Begreifen, was genug ist

Wollen Sie der Mensch sein, der Sie jetzt sind? Um diese Frage beantworten zu können, werden Sie sich eine einigermaßen gute Vorstellung von ihrem bisherigen Leben und dessen gegenwärtigen Wirkungen bilden müssen. Wie gut kennen Sie sich selbst?

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Vertrauen, eine Grundkraft des Lebens

Manche Zeiterscheinungen und -ereignisse offenbaren, dass es für viele Menschen um das Vertrauen in Welt und Leben nicht gut bestellt ist. Es begegnet uns im Alltag viel von dem was uns erschüttert und schwächt, und wenig von dem was uns ermutigt und stärkt. Infolge verlieren viele den Kontakt zu anderen, anderem – und sogar zu sich selbst. Schlechte Entscheidungen sind die Folge, und die Welt wird immer mehr zu einem übernutzten Schauplatz des Aufeinandertreffens egoistischer Interessen, die mit größter Rücksichtslosigkeit verfolgt und durchgesetzt werden. Das verbindende Vertrauen findet sich durch das berechnende Kalkül verdrängt, für das eigentlich Menschliche bleibt immer weniger Raum!

 

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Erwarten des Möglichen

Schon im alten Griechenland erkannte Plato neben dem Wahren und Falschen noch einen dritten Bereich, der weder dem Wahren noch dem Falschen zuzuordnen ist. Ein junger Erwachsener zum Beispiel ist zwar „noch“ jung, aber auch „schon ein bisschen“ alt. Zwischen dem „entweder-oder“ treffen wir auf ein „sowohl-als-auch“, in dem sich das Leben ereignet. Eine besondere Herausforderung besteht darin, diesen Bereich, der nur annähernd logisch ist, zu fassen.

 

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